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Sport-Club Herford • Schwimm- und Wasserballabteilung

OWL-Meisterschaft "Lange Strecke"

OWL -Meisterschaft Lange Strecke 2009 im AquaWede Bielefeld Nordrhein-Westfälische Meisterschaften 2009 über 400m Lagen und 800 / 1500m Freistil im Landesleistrumszentrum Schwimmen in Köln Ausgerichtet an den offiziellen Wettkampfvorgaben der Schwimmverbände steht das Frühjahr immer im Zeichen der "Langen Strecken". Auch das Training der Schwimmabteilung des SC Herford ist naturgemäß darauf abgestellt und dementsprechend hart und auf Ausdauer angelegt. Den Lohn für diese intensive Arbeit unter Anleitung der Trainer André Dobrowsky und Anke Heintz konnten nun 11 junge Sportlerinnen und Sportler bei den OWL-Meisterschaften im AquaWede in Bielefeld ernten. Bei den in Ahlen und Schötmar ausgerichteten Vorbereitungswettkämpfen hatten sie die für die Ostwestfalen-Meisterschaften vorgegebenen Qualifikationszeiten über 400m Lagen und 800m bzw. 1500m Freistil erreicht und waren damit für die Meisterschaften startberechtigt. Durchweg konnten sie sich in dem äußerst sportgerechten "Aquawede" ihre Zeiten nochmals steigern und dabei im Vergleich mit der vollständig versammelten ostwestfälischen Elite hervorragende Platzierungen erzielen. An die Spitze setzte sich abermals Cinja Fichtner (Jahrgang 1993), die die 800m Freistil in der Zeit von 10:08,00 Minuten gewann und über 400m Lagen in 05:34,02 als Zweite das Ziel erreichte. Damit hatte sie auch über beide Strecken die Qualifikationszeiten für die Nordrhein-Westfalen-Meisterschaften geschafft. Dies gelang auch Sebastian Tielker (Jg.91), der über 400m Lagen in 05:06,43 anschlug und damit Zweiter wurde. Seine Zeit von 18:45,28 über 1.500m Freistil bedeutete für ihn die Bronzemedaille. Ebenfalls zwei Medaillenplätze verbuchte Jenna-Marleen Kemena (Jg.94) für sich: 2. Platz über 800m Freistil in der Zeit von 11:04,89 und 3. Platz über 400m Lagen in 05:48,39. Auch die jüngste Teilnehmerin vom SC Herford ging dekoriert nach Hause. Bei ihrem ersten Meisterschaftswettkampf schwamm Anna Vahldiek (Jg.98) über 800m Freistil 12:55,07 und erreichte damit Platz 2. Eine Bronzemedaille erkämpfte sich zudem Sandra Pähler (Jg.91) über 800m Freistil in der Zeit von 10:36,75. Mit seinen jeweils 4. Plätzen über 400m Lagen in 06:50,97 und über 800m Freistil in 12:15,82 verpasste Niklas Möller (Jg.98) bei seinen ersten Meisterschaftsstarts das Siegerpodium jeweils knapp. Dieses Mißgeschick widerfuhr auch der wettkampferprobten Sarah Menke (Jg.95) mit ihren Ergebnissen über 800m Freistil in 11:23,07 und über 400m Lagen in 06:15,50. Die Zeit von 06:00,24 über 400m Lagen brachte auch für Lorenz Menke (Jg.95) den zwar anerkennenswerten aber dennoch undankbaren 4. Platz ein. Und auch Isabell Frischmuth (Jg.96) verpasste in 06:14,36 über 400m Lagen um einen Platz knapp die ersehnte Medaille. Fabian Kistner (Jg.97) erreichte über 400m Lagen in 06:53,04 als Siebter das Ziel. Besonders überraschte aus Herforder Sicht aber Armin Baumgart (Jg.98), der sich über 400m Lagen auf 07:06,44 steigerte und damit Platz 6 belegte. Richtiges Pech hatte dagegen die 12. Herforder Teilnehmerin Sarah Klipker (Jg.92). Sie schwamm über 800m Freistil ein famoses Rennen mit einer neuen persönlichen Bestzeit und wurde dann wegen eines vermeintlichen Frühstarts nachträglich disqualifiziert. Die für die Nordrhein-Westfalen-Meisterschaften qualifizierten Cinja Fichtner und Sebastian Tielker nutzten ihre Chance und gingen im Landesleistungszentrum Schwimmen in Köln an den Start. Während die OWL-Meisterschaften auf 25m-Bahnen ausgetragen wurden, startete man hier auf 50m-Bahnen. So war es erheblich schwieriger, die bisherigen persönlichen Bestzeiten zu erreichen. Im Vergleich mit der nordrhein-westfälischen Schwimmelite bedeuteten bei Cinja die Zeit von 10:35,18 Minuten über 800m Lagen und von 05:51,12 über 400m Lagen jeweils den 11. Platz. Sebastian schwamm über 400m Lagen 05:15,57 und wurde damit Dreizehnter. Der neue sportliche Leiter der SCH Schwimmer Wilfried Heckmann zeigte sich zwar mit den Ergebnissen von allen Veranstaltungen rundherum zufrieden, meinte aber aufgrund der gegebenen Substanz aus dem Kader in der nächsten Saison noch eine erhebliche Leistungssteigerung herausholen zu können.